AirCreation Trike Ultralight

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Was macht ein passionierter Simracer, wenn es durch eine Verletzung gerade unmöglich ist, seinem liebsten Hobby nachzugehen? Däumchen drehen? Nein, das ist keine Option. Also steigen wir einfach um auf eine andere Art von Simulation: dem Fliegen. Und hier bietet der Microsoft Flight Simulator X die beste Möglichkeit dazu.

Ich bin absoluter Neueinsteiger in diesem Genre, obwohl mich das Fliegen an sich schon immer wahnsinnig interessiert hat. Aber wer hat im realen Leben schon das nötige Kleingeld um einen Flugschein zu machen? All jenen bietet der Flight Simulator X die Möglichkeit, trotzdem erste Erfahrungen mit dem Fliegen zu machen. Also, auf geht’s!

Vorab möchte ich eines anmerken: sollten unter der Leserschaft schon erfahrene Flight-Simulator-Piloten sein, so bitte ich es zu entschuldigen, falls ich die eine oder andere Sache nicht mit den richtigen Worten darstelle. Wie gesagt: ich bin völliger Neueinsteiger und möchte die ganze Geschichte quasi von der Pike auf lernen. Deshalb war die Wahl des Fluggeräts für die ersten Flugversuche auch ganz einfach: der AirCreation Trike Ultralight. Ein ganz einfaches Fluggerät womit auch nur Flüge nach visuellen Flugregeln möglich sind, den sog. VFR. Mein Plan: quer durch Europa, möglichst immer in der Nähe der Küste.

Die erste Etappe

Als Startpunkt meiner virtuellen Flugreise durch Europa habe ich Lerwick gewählt, die größte Stadt auf den Shetland-Inseln. Dieser Startpunkt deshalb, weil die Shetland-Inseln sowieso auf der Liste stehen, die ich gerne im realen Leben noch besuchen möchte. Ich habe ein Faible für die nordischen Länder. Und Schottland steht dabei ganz oben auf meiner Must-See-Liste.

Auf der Karte oben ist die geplante Route angezeigt. Von Lerwick nach Fair Isle, dann über Kirkwall erreichen wir mit Wick das schottische Festland, bevor es von dort zum Endpunkt der ersten Etappe nach Inverness geht. Das bedeutet eine Strecke von ca. 350 Kilometer. Mit einem Fluggerät, dass eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von ca. 125 km/h erreicht, ein durchaus ambitioniertes Ziel.

Lerwick - Bild von Arvid Olson auf Pixabay
Inverness - Bild von pixco auf Pixabay

Vor dem Start heißt es natürlich die Flugroute zu planen. Wie in jedem modernem Auto steht uns hier natürlich auch ein GPS-Routenplaner zur Verfügung. Hier sind die Flughäfen und auch die Funkfeuer verzeichnet, an denen wir uns orientieren können. Nun muss nur noch die geplante Route abgeflogen werden.

Doch das hört sich leichter an als es tatsächlich ist. Denn wie der Name „Ultralight“ schon sagt, handelt es sich bei unserem Flieger um ein ultraleichtes Modell. Das bedeutet es ist auch sehr empfindlich gegen Wind. Da hat man jede Menge Arbeit am Flightstick zu leisten, um auf Kurs zu bleiben. Überhaupt muss man sich das Gefühl für das Fluggerät erst erarbeiten. Wie sich zeigt, muss der Ultralight mit sehr behutsamen Bewegungen am Flightstick gesteuert werden. Treten dann während des Fluges Turbulenzen auf, wird es richtig rüttelig.

Startphase
Endanflug

Es brauchte schon eine gewisse Zeit, bis ich mich an die Steuerung gewöhnt hatte und mein Fluggerät nicht wie ein wilder Stier in der Luft auf und ab hüpfte. Aber eins ist klar: es macht ungeheuren Spaß! Klar ist auch: natürlich ist hier beim Flight Simulator nicht mit der Action zu rechnen, die das Simracing bietet. Doch das Gefühl das gewählte Ziel zu erreichen und dann auch noch eine perfekte Landung hinzulegen ist mindestens ebenso befriedigend, wie beim Simracing ein gutes, fehlerloses Rennen gefahren zu sein.

Nach den bisher absolvierten Flugstunden ist meine Lust aufs Fliegen noch einmal gewachsen. Auf die nächsten Etappen freue ich mich schon sehr und werde natürlich darüber berichten. Wenn ich mich durch die unzähligen Tastenbelegungen des Flight Simulators einigermaßen durchgekämpft habe, werde ich mich auch an die schwierigen Sachen heran trauen, wie z.B. eine größere Maschine und den Instrumentenflug. Vielleicht habt ihr Lust mich auf meiner Reise zu begleiten?!

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